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Architekturfotografie Ludwig-Maximilians-Universität München für Koller Singhof Architekten und das Staatliches Bauamt München 2

Nach Entkernung des Turmbaus, wurden im 1. und 2. Obergeschoss je ein Hörsaal mit festem, ansteigendem Gestühl und ca 180 Plätzen geschaffen. Die beiden Hörsäle wurden über sieben Fenster belichtet und lassen durch das Vorhandensein von drei Turmaussenwänden, den einmaligen städtebaulichen Ort von innen heraus erleben: der Blick nach Süden entspricht der Sichtachse der Ludwigstrasse bis zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz; in nördlicher Blickrichtung das Siegestor und nach Westen die Ansicht des Turmbaus gegenüber. Die historische Fassadengestaltung und vorgegebenen Geschosshöhen verleihen den Hörsälen mit ca 5.5m Höhe ein angemessenes Raumvolumen.

Die Erschliessung aller Ebenen erfolgt über ein neu definiertes Treppenhaus, das in durchgängiger, klarer Art organisiert ist. Aus der Notwendigkeit, jeden Hörsaal an zwei Fluchttreppenhäuser anzubinden, entstand eine symmetrisch gespiegelte Treppenanlage, die sich über die gesamte Tiefe und Höhe des Turmes erstreckt und somit ermöglicht, einen architektonisch äusserst spannenden Raum in drei Dimensionen zu durchschreiten.

Bauherr: Freistaat Bayern, Staatministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

  • SM721
  • Projekt
    Eckturm LMU München
  • Auftraggeber
    Koller Singhof Architekten
2011

Information

Eckturm LMU München | Koller Singhof Architekten