In einem Quartier von Siedlungshäusern aus den 50-er Jahren
des 20. Jahrhunderts liegt zurückversetzt im Grünstreifen eines
Baufeldkarrees das Haus als Ersatz für ein bestehendes Gebäude.
Dachneigung und Proportion der umgebenen Bebauung wurden
aufgegriffen, sodass sich die Baukörper ganz selbstverständlich
einfügen.
Aufgrund der besonderen Lage im Grünkeil des Quartiers wird außen
auf Farbe vollständig verzichtet. Ein Schuppen und ein Carport
ergänzen das Ensemble – sie „verzahnen“ das Neue mit der Umgebung.
Ein überdachter Vorbereich mit Sitzbank bildet den Eingang. Die
Wohnungen entwickeln sich um jeweils eine zentrale Treppe.
Sie ist verbindendes Element und strukturiert die Nutzungen:
Küche Essen Wohnen im Erdgeschoß, Schlaf- und Arbeitszimmer
im Obergeschoß; das Dachgeschoss ist durch einen großzügigen
Atelierraum geprägt. Das Haus ist als Holzständerkonstruktion
mit Massivholzdecken ausgeführt. Wenige, robuste Materialen
prägen die Räume: Nadelholz an Boden, Decken, Fenstern und
Türen, geschliffener Erstrich im Erdgeschoß, weiß getünchte Wände.
Eine sägeraue Schalung in verschiedenen Breiten bildet die äußere
Hülle.

Architekturfotografie für Bathke Geisel Architekten
www.bathke-geisel.de
www.biobau-portal.de

  • SM1026
  • Projekt
    Wohnhaus in Langenargen
  • Auftraggeber
    Bathke Geisel Architekten München
2015

Information

Wohnhaus in Langenargen | Bathke Geisel Architekten München